Zusammenfassung des Projektes (Deutsch)
 
Die Weinbau-Richtlinien der EU sind im Umbruch: Die „EU-Weinmarkt-Verordnung EC RL 1493/1999“ und die „EU Bio-Verordnung 2092/91 werden überarbeitet. 2009 wird eine EU-Kellerrichtlinie für Weine aus ökologischem Anbau kommen. Dies soll europaweit eine offizielle Kennzeichnung von Bio-Wein ermöglichen.
Dieser Hintergrund motivierte elf europäische Forschungsinstitute (7 Forschungsinstitute, 2 Anbauverbände und 2 Dachorganisationen), ein Projekt zu starten, das der EU-Kommission eine wissenschaftliche Grundlage für die Erarbeitung von Kellerrichtlinien auf EU-Ebene verschaffen wird: ORWINE.
Anhand einer Bestandesaufnahme zurzeit gängiger Standards, Gesetzgebungen und önologischer bzw. weinbaulicher Praktiken, anhand von Marktanalysen und Konsumentenbefragungen, einer Untersuchung innovativer Kellertechnologien und wissenschaftlicher Tests derselben auf Weinbau-Betrieben, will ORWINE einen Abschlussbericht entwickeln, der als Grundlage für die Überarbeitung der EU-Verordnung 2092/91 dienen soll.
Diese Entwicklung findet zwar auf EU-Ebene statt, ist aber auch für die Schweiz sehr relevant: Einige EU-Länder sind ein relevanter Absatzmarkt für Schweizer Bioweine. Deshalb beteiligt sich das FiBL aktiv am ORWINE-Projekt, sowohl in den Bereichen der Forschung/Entwicklung als auch im Bereich der praktischen Anwendung im Rebberg und im Weinkeller.

Unter der Rubrik „outcomes“ werden Sie im Laufe der Zeit aktuelle Resultate publiziert finden.